Archiv der Kategorie: Wärmeenergie

Hier geht es um Energie in für von Wärme z.B. durch Heizung oder Solarthermie

Interview NDR

Heute hatte ich ein Interview mit dem Norddeutschen Rundfunk. Die Anfrage kam über Mein-Klimaschutz von CO2Online. Beim Gespräch über meine Aktivitäten zum Thema Klimaschutz wurde mir klar, dass ich schon selber den Überblick verloren habe und es wird Zeit mal alle Daten chronologisch aufzustellen:

  1. Sanierung Fachwerkhaus-Lorsch von 2002 bis 2006
  2. PV-Anlage in Lorsch mit 1,67 kWpeak im Nov. 2005 installiert
  3. Auszeichnung zum Energiesparmeister Juni 2007 in Berlin
  4. Ausbildung zum Energieberater 27.10.2007
  5. PV-Anlage Dez. 2007 in Fehlheim mit 4,08 kWpeak aufgebaut
  6. Updating Germany Ausstellung in Venedig, Ausstellungsdauer: 14. September bis 23. November 2008, Updating Germany im Deutschen Architekturmuseum (DAM) Frankfurt, 2008, Paradise Lounge DMY, Beitrag zum DMY Youngsters, International Design Festival Berlin, 2009, Updating Germany im Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg, 2009, Updating Germany in China, Shanghai Design Center, Shanghai 2009
  7. Dena Preis Zukunft-heute 3 Platz in der Kathegorie Solarthermie
  8. Energiegenossenschaft Starkenburg Windstark1 (2012)
  9. Start Energieblog Der-Energiesparmeister 2007 23. Juli 2013
  10. Elektroauto 23. Aug. 2013 gekauft
  11. Energiegenossenschaft Solarstark10 (2014),
  12. Energiegenossenschaft Biomasse Energiestark Lorsch (2015)
  13. Gründungsmitglied Energieblogger.net
  14. Stromsparwettbewerb 2016/2017 dritter Platz mit Preisgeld 500,- €
  15. Energieberatung 2015 eingestellt

Weitere Aktivitäten:
Energiekarawane Lorsch und Einhausen
BfB politische Energieberatung
Freifunk-Bergstrasse, freies WLAN und Elektromobilität
Stammtisch Bergstrasse elektrifiziert
Sonderschau Elektromobilität in Heppenheim, Darmstadt und Vierheim
BürgerSolarBeratung Bergstrasse

Private Arbeiten:
Thermoelektrische Energieerzeugung am Kaminofen
Wintergarten mit PV-Modulen beschattet und Strom im eigenen Stromspeicher gespeichert
Aufbau verschiedener Stromspeicher aus 12 und 24Volt Bleiakkus
Aufbau und Test von Lithiumspeicher mit neuen und gebrauchten Lithium 18650 Zellen
Entwicklung E-Auto Ladekabel, Ladebox und Ladedose
Gleichstrom-Hausnetz Stromversorgung: PC, Licht und Fernseher
Smart-Home mit Raspberry Einplatinen-PC
Smart-Meter mit Raspberry und Plugwise
Überwachung der Batteriesystem mit Raspberry
Elektronischer Türöffner für den Twizy

Sommer, Sonne, Grillzeit

Was macht ein Energiesparmeister im Sommer beim Grillen? Er nutzt die Sonne zum Grillen 🙂

Solarkocher Bucher

Nun an diesem Sonntag war es zwar warm aber wechselnd bewölkt. Somit reichte die Energie nur für Spiegeleier zur Vorspeise.

Spiegeleier im Solarkocher

Im Hauptgang gab es Fleischspieße auf dem Holzkohlegrill. Ein Grill im üblichen Sinne war das nicht! Der alte Untersatz vom Badeofen tut es auch. Wer kennt sowas noch?

Boilerofen zum Grillen

Es war der erste Versuch einen alten Boilerofen zum Grill umzunutzen. Hat mehr oder weniger gut funktioniert. Sinnvolles Recycling nenne ich das. 🙂

BürgerSolarBeratung Viernheim

Zeitgleich zur E-Auto-Ausstellung waren nebenan die Kollegen der BürgerSolarBeratung tätig. Bei meinem kurzen Diensteinsatz könnte ich zumindest einem Standkollegen der Bienenzüchter die Photovoltaik schmackhaft machen. Mal sehen ob es sich vielleicht zu einer Beratung meldet.

BürgerSolarBeratung mit Solarkocher

Mein mitgebrachter Solarkocher (rechts) zeigte leider wenig Interesse. Es war leider zu wenig Sonne und niemand führte den Kollektor der Sonne nach. Ich werde das Ding umbauen (Brennpunkt stimmt nicht) und nochmals Zuhause mit Fleischkäse und Rührei ausgiebig testen.

Jahresrückblick 2018

Das Jahr 2018 war das Erlebnis Deutsche Bahn mit all seinen Höhen und vielen Tiefen. Leider mit sehr großer Enttäuschung über die Zuverlässigkeit der Zugverbindungen. Trotzdem konnte ich fast die Hälfte aller Arbeitstage mit der Bahn fahren und somit über 456 kWh Strom für das Elektroauto einsparen. War das besser für die Umwelt? Das möchte ich bezweifeln!

Im Bereich Elektromobilität wächst die Anzahl der Ladesäulen im Kreis Bergstraße. Das ist sehr erfreulich, leider werden damit auch immer mehr Parkplätze benutzt und von Falschparkern mit Verbrennungsmotor zugeparkt. Auffällig ist dabei die Rücksichtlosigkeit der Fahrer. Entweder werden die Hinweisschilder gnadenlost ignoriert, so nach dem Motto: „Da steht ja sowieso niemand“ oder die Leute sind zu blöd die Schilder zu verstehen.

Noch schlimmer sind aber die E-Auto-Fahrer die jetzt schon ihre Elektroautos über Nacht an der Ladesäule stehen lassen. Das geht gar nicht. Schämt Euch!

Leider kommt die BürgerSolarBeratung auch nicht in die Gänge. Von den Kommunen werden wir gnadenlos ignoriert. Wir werden das wohl ohne deren Hilfe alleine durchziehen müssen.
Schade eigentlich, ich kann diese Ignoranz nicht nachvollziehen!

Das Projekt „Mein klimaschutz“ von CO2-Online ist wohl voll in Hose gegangen. Es herrscht auf deren Seite totenstille. Meine Email-Ansprechpartnerin hat das Unternehmen verlassen und so verlassen wirkt auch diese Aktion. Schade im die Gelder die dort verschwendet werden.

Mein Klimaschutz

Bürger Solar Beratung Bergstrasse 2018

Nach dem Vorbild der BürgerSolarBeratung Weschnitztal wollen Gerhard Stein und Tobias Bucher eine BürgerSolarBeratung an der Bergstrasse etablieren. Wir haben dazu das Konzept bei der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim vorgestellt.

BA Artikel vom 8.11.2018

Quelle: Artikel aus dem BA

Wer eine Beratung in Bensheim, Heppenheim oder Lorsch möchte bitte bei uns melden.
Wir suchen auch ebenso kompetente Berater also Bürger aus dem Kreis Bergstrasse mit eigener PV-Anlage.

5 Jahre Blogseite „Der Energiesparmeister“

Am 30.07.2013 startet der Energiesparmeister mit seinem Blog zu seiner privaten Energiewende. Was ist in diesen 5 Jahren passiert?

1. Die Energieberatung habe ich vor 3 Jahren aufgegeben und auch die Energiekarawanen sind nicht mehr im Programm. Leider kommt auch das Thema BürgerSolarBeratung Bergstraße nicht in die Gänge. Es hapert leider stark an der Ignoranz der Kommunen. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, auch im Kleinen Energie zu erzeugen oder Energie zu sparen. Trotzdem gebe ich das Thema nicht auf und spare selbst jedes Jahr immer weiter mehr Energie. Auch wer Elektroauto fährt spart Energie und wir veranstalten jedes Jahr E-Auto-Ausstellungen in HP, DA und Bensheim.

2. Seit fast 5 Jahren fahre ich elektrisch mit meinem Renault Twizy und habe dabei über 59.000 km zurück gelegt. Am 23.08.2018 habe ich mir den Twizy gekauft und habe die Entscheidung bis heute nicht bereut. Die fast 60tkm habe ich zu 85 Prozent Zuhause geladen und dabei etwa 4.500 kWh verbraucht. Die restlichen 15 % lade ich unterwegs an öffentlichen Ladesäulen zwischen Lorsch und Darmstadt. Ein Meilenstein war die Begegnung mit dem Waverly am Bodensee.

3. Aus den Erfahrungen beim Laden an öffentlichen Ladesäulen ist die Blog-Reihe Ladestationen Frust entstanden. Es sind in diese 5 Jahren zwar viel mehr Ladesäulen aufgebaut worden, jedoch hat sich am Zuparken der Säulen nichts geändert. Sie sind weiterhin immer wieder durch Verbrenner blockiert. Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden reagieren auf meine Meldungen leider nicht. Das Thema wird dort gnadenlos ignoriert. Des Weiteren haben sich die Zahlungsmöglichkeiten an den Ladesäulen nicht wirklich verbessert. Im Gegenteil Mittlerweile ist es für mich zu teuer geworden, an Ladesäulen des regionalen Energieversorgers zu laden. Nur in DA ist das Laden an den öffentlichen Ladesäule noch erschwinglich und wird verbrauchsgerecht abgerechnet. Dabei ist es natürlich lobenswert, dass man zumindest mit einem Lade-Chip bei beiden Energieversorgern laden kann. Es gibt mittlerweile mehr als 64 Ladepunkte im Kreis-Bergstraße.

4. Großes Thema ist seit Jahresbeginn das LandesTicket für die Deutsche Bahn. Ab und zu fahre ich mal mit der Bahn, wenn nicht gerade Zugverspätungen vorliegen oder so wie heute der Zug komplett ausfällt. Die DB hat massive Probleme mit der Verfügbarkeit ihrer Regional-Express Doppelstockwagen. Sehr oft sind die Klimaanlagen defekt und die Wagen können nicht eingesetzt werden. Im übrigen ist E-Auto fahren ökologischer als Bahnfahren.

5. Über viele weiter Themen werde ich noch ausführlich berichten. z.B. die Beschattung meines Wintergartens mit Solarmodulen und dem Speichern der Energie in gebrauchten Lithiumzellen.
Das selbstgebaute Smart Home läuft super und wird immer weiter ausgebaut. Das beste kommt zum Schluss: Der Energiesparmeister ist jetzt auch Klimabotschafter!

Tobias Bucher ist Klimabotschafter

Hier der Link zu „Mein Klimaschutz“ von Co2Online.

Bürger Solar Beratung Bergstrasse

Was ist das? Bürger mit eigener Photovoltaikanlage und praktischen Erfahrungen beraten ehrenamtlich, kostenlos und produktneutral Hausbesitzer bei der Installation einer Solaranlage. Der Berater kommt zu den Hausbesitzern nachhause und informiert über die Möglichkeiten eigener Solarstromerzeugung. Er erfasst alle technischen Hausdaten zur Berechnung einer PV-Anlage. Ein weiterer Kollege berechnet dann im Nachgang die mögliche Größe, Ertrag und Investition der zukünfigen Photovoltaikanlage. Mit dieser Musterberechnung kann sich der Hauseigentümer dann bei irgend einem Solarteur seiner Wahl ein Angebot einholen und vergleichen. Durch die Bürger zu Bürger Beratung entsteht ein Vertrauensverhältnis zwischen
Hausbesitzer und erfahrenem BürgerSolarBerater. In den Kommunen Mörlenbach, Birkenau, Rimbach und Fürth (Odenwald) funktioniert diese Idee seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Etwa ein viertel der beratenen Bürger haben PV-Anlagen mit insgesamt ca. 500 kWpeak erfolgreich installiert. Jetzt wurde in einer langen Sitzung der BürgerSolarBerater beschlossen diese Idee auch in andere Kommunen transferieren und eine Bürger-Solar-Beratung Bergstrasse zu inizieren.
Leider hat die Stadt Lorsch mit Bürgermeister, Bauamt und Parteien nicht auf dieses Angebot der BürgerSolarBeratung Bergstrassse reagiert. „Was nix kost das taugt auch nix“ ist wohl deren Devise. Falsch gedacht, gerade die kostenlose und private Beratung von Bürger zu Bürger schafft Vertrauen und Erfolg auf dem Weg zur Energiewende.

Energiekarawane als Auslaufmodell

In Lorsch gab es schon 3 Energiekarawanen und die letzte Karawane war 2016. Leider haben sich damals nur 35 Hausbesitzer auf das kostenlose Beratungsangebot der Stadt Lorsch gemeldet. Deshalb hat der Magistrat beschlossen, 2018 kein neues Angebot zu machen, berichtete Bürgermeister Christian Schönung in der Sitzung des Bauausschusses. Es sei derzeit schwierig, Menschen dafür zu begeistern.
Ich dachte damals auch, dass sich – ohne Festlegung eines Quartiers – mehr Immobilienbesitzer melden würden. In der Ausschuss-Sitzung gab es gute Fragen und Anregungen von PWL, SPD und Grünen. Leider wurde diese vom Bürgermeister, nach meinem Eindruck, nicht ernst oder nicht wahrgenommen. Man könnte doch von der Stadt einen Energieberater ganzjährig direkt beauftragen. Nein, dafür würde man ja jedes Jahr direkt an die Energieagentur Bergstraße zahlen. Es gibt für den Beitrag der Stadt Lorsch jedoch nur eine Initialberatung in den Büros der Energieagentur in Heppenheim. Leider kommt keiner der Energieberater direkt zu ihnen Nachhause. Die SPD wollte wissen ob es nicht eine Möglichkeit gäbe den Grund das geringe Interesse herauszufinden. Vielleicht hätte man mal die beratenden Energieberater der Energiekarawane fragen sollen! Welcher Hausbesitzer im Rentenalter will denn nochmal einen Kredit aufnehmen bei Amortisationszeiten über 20 Jahren. Lieber zahlt man am Ende des Jahres mit Schmerzen seine hohen Heiz- und Stromkosten. Leider kam zu diesem Thema keine Anregung von der FDP und der BfL. Schade eigentlich, da der anwesende FDP’ler doch selber Energieberater ist. Generell hatte ich den Eindruck, dass die anwesenden Bürgervertreter in Sache Energie nicht sehr kompetent sind. Mit meinen Angebot bei diesem Thema etwas auszuhelfen bin ich wohl mal wieder beim Bürgermeister ins Fettnäpfchen getreten.
Im Allgemeinen ist die Art und Weise der Kommunikation bei solchen öffentlichen Sitzungen
unter aller Kanone. Die Stimmung ist immer sehr angespannt und gereizt. Hier würde ich mal für alle ein gemeinsames Kommunikationsseminar empfehlen.

Jahresrückblick 2017

Das alte Jahr 2017 ist stürmisch zu Ende gegangen. Viel hat sich in Sachen Elektromobilität geändert. Es sind viele neue Elektroauto-Ladesäulen aufgebaut worden aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die beiden Energieversorger im Kreis Bergstraße habe viele Säulen in DA, Odenwald und Bensheim aufgestellt.
Am Neujahrstag haben sich 6 Elektromobilisten zum E-Auto-Stammtisch beim Addi getroffen.
Diesmal wurde sehr spannend die Akkuentwicklung bei den E-Autos besprochen. Es hat sich ein neuer Interessensbereich herauskristallisiert. Das Thema ist „Eigenbau eines Hausspeichers“. Dazu haben die  E-Kollegen fleißig gebrauchte Lithium-Rundzellen vom Typ 18650 gesammelt. Aus diesen Rundzellen wollen wir einen Hausspeicher für unsere PV-Anlagen zusammenbauen. Eventuell auch einen Akku für E-Autos.

Erster Lithiumakku mit Rundzellen 18650

Vielleicht brauche ich bald kein E-Auto mehr? Als Mitarbeiter des Landes Hessen bin ich stolzer Besitzer eines Landes-Ticket. Über den Umstieg auf die Bahn werde ich gesondert berichten.
Somit werde ich in 2018 wohl mehr elektrisch auf der Schiene verbringen als im E-Auto. Ich bin heil froh, dass ich mich nicht an eine Ladekarte der Energieversorger gebunden habe. Die wären – für mich – viel zu teuer und jetzt für die Katz. Als Gelegenheitslader kann ich immer noch sehr den Ladekartenchip von NewMotion empfehlen. Hier kostet zwar die Kilowattstunde zwischen 30 bin 40 Cent. Jedoch immer noch billiger als 30 Euro im Monat. Zu 90% wird immer noch Zuhause geladen.

Durch den Einsatz meiner Raspberry und der neuen Gefriertruhe konnte der Stromverbrauch in 2017 nochmals um 355 kWh reduziert werden. Ich habe noch gute Ideen zur weiteren Energieeinsparung am Kühlschrank und der Heizungsanlage. Auch ein Balkon-Wintergarten-Solarmodul mit Lithium-Akkuspeicher wird viel Energie einsparen. Auch hierzu folgt noch ein entsprechender Blogbericht.