Archiv der Kategorie: Ladefrust

Erlebter Frust an den Ladestationen

Ladestationen Frust 32

Der Ladekarten Betreiber NewMotion war bisher mein Favorit bzgl. Ladekarte für E-Auto-Stromsäulen. Die NM-Ladekarte funktionierte fast immer an allen Ladesäulen. Ich zahlte bisher im Durchschnitt 44 Cent/kWh und das war bei wenigen 30 kWh pro Monat auch o.k. Leider wurde NM schon vor einiger Zeit von Shell übernommen und somit kommt der Strom nun von einem weltweit größten Mineralöl- und Erdgas-Unternehmen. Jetzt änderte sich auch das Logo und die App und somit ist NewMotion jetzt auch wirklich Shell. Das ist für mich ein No-Go.

NewMotion ist nun Shell

Somit landet die Karte erstmal im Schreibtisch und ich lade ab sofort mit anderen Ladekarten. Jetzt verwende ich erstmal die Ladekarte von Maingau denn dort zahle ich im Augenblick 35 Cent/kWh an Ladepunkten von Entega und GGEW. Heute ist mir aufgefallen, dass es mit der Ladekarte der Telekom Get-Charge nun 29 Cent/kWh kosten soll. Ich werde dies die Tage testen und hier berichten. Bisher war der Ladestrom der Telekom mit 89 Cent/kWh an der „Sonstige Ladestellen“ relativ teuer. Im Ladenetzverbund von LastMileSolutions (Ladesäulen Entega) sollte es bei „Bevorzugte Ladestellen“ nur 29 Cent/kWh kosten. Vielleicht ist es auf dauer doch besser lokale Energiedienstleister zu nutzen denn somit bleibt das Geld in der Region. Die Entega wäre eigentlich der lokalste Empfänger vor Ort doch leider sind die Ladekosten absolut intransparent. Man muss lange auf der Webseite suchen um einen Preis von 36 Cent/kWh zu finden. Bei der GGEW gibt es Ladekarten mit einer Grundgebühr (7,95€ pro Monat) und das rechnet sich für „Weniglader“ mit 36,89 Cent/kWh nicht.

29 Cent/kWh – Telekom Get-Charge
35 Cent/kWh – Maingau
36 Cent/kWh – Entega
37 Cent/kWh + 7,95€ pro Monat – GGEW
44 Cent/kWh – Shell (ehem. NewMotion)

Ja, Telekom ist am günstigsten:

Telekom App Ladung

Ladestationen Frust 31

Sachen gibt es! Erst freute es mich ein E-Taxi in Bensheim zu sehen doch dann: Was ist das!

E-Taxi ohne Kabel vor der Ladesäule

Da hat doch jemand den Sinn und Zweck eine Ladesäule vor einem Supermarkt nicht verstanden, oder? Der elektro Kia eines Taxiunternehmens in Bensheim misbraucht den Ladeplatz vor der Ladesäule als Parkplatz. Wäre das ein öffentlicher Parkplatz der Stadt Bensheim so hätte ich eine Anzeige ans Ordnungsamt geschrieben.

Kommentar des Taxi-Chefs: „Danke für den Hinweis. Wir werden uns darum kümmern. In der Regel versuche ich immer das Fahrzeug nach dem Ladevorgang persönlich wegzuparken.“

Ja, richtig ist: Stecker raus – Auto umparken! Naja, ich habe noch Hoffnung, dass die jungen Leute lernfähig sind.

Ladestationen Frust 30

Ich habe mir in den letzten Wochen zwei neue Ladekarten besorgt.

Ladekarten Telekom und Maingau

Ich bin entsetzt wie schlecht diese Unternehmen bzgl. Ladekarte und deren Funktion organisiert sind.

Die Ladekarte der Telekom funktioniert bisher nur an den Ladesäulen von der Entega in Darmstadt und bisher habe ich auch noch keine Abrechnung bekommen. Ab Anfang März 2019 wurde die Karte mit pauschal 2 Cent/Minute angeboten. Ab April sollten es dann 4 Cent/Minute sein. Jetzt hat die Telekom wohl festgestellt, dass dies bzgl. eichkonforme Zahler nicht mehr geht. Am 1. und 2. April habe ich morgens in der Holzhofallee 33B geladen denn an diesen Tagen sollte das Laden kostenlos sein. Bin mal gespannt welche Rechnung ich von der Telekom erhalte. Ab 3.04.2019 erfolgt die Abrechnung nach kWh, tja und wie hoch – welcher Preis?

Die Ladekarte vom EVU Maingau kam erstmal nicht an. Nach der Reklamation haben die die erste Karte gesperrt und eine zweite hinterher geschickt. Die neue Karte hat aber bisher noch nirgends funktioniert. Auf der Webseite und in den FAQ stehen viele Infos aber die Wichtigste fehlt: Die Karte wird erst freigeschaltet wenn Kontodaten hinterlegt wurden. Aber jetzt kommt der Hammer! Auf der Webseite zum Eintrag der Zahlungsdaten fehlt der Knopf zum Speichern.
Welcher Depp hat das denn programmiert. Schläge auf den Hinterkopf sollen das Denkvermögen anregen! Wenn die Karte bis Freitag nicht funktioniert landet sie im Müll.

Jahresrückblick 2018

Das Jahr 2018 war das Erlebnis Deutsche Bahn mit all seinen Höhen und vielen Tiefen. Leider mit sehr großer Enttäuschung über die Zuverlässigkeit der Zugverbindungen. Trotzdem konnte ich fast die Hälfte aller Arbeitstage mit der Bahn fahren und somit über 456 kWh Strom für das Elektroauto einsparen. War das besser für die Umwelt? Das möchte ich bezweifeln!

Im Bereich Elektromobilität wächst die Anzahl der Ladesäulen im Kreis Bergstraße. Das ist sehr erfreulich, leider werden damit auch immer mehr Parkplätze benutzt und von Falschparkern mit Verbrennungsmotor zugeparkt. Auffällig ist dabei die Rücksichtlosigkeit der Fahrer. Entweder werden die Hinweisschilder gnadenlost ignoriert, so nach dem Motto: „Da steht ja sowieso niemand“ oder die Leute sind zu blöd die Schilder zu verstehen.

Noch schlimmer sind aber die E-Auto-Fahrer die jetzt schon ihre Elektroautos über Nacht an der Ladesäule stehen lassen. Das geht gar nicht. Schämt Euch!

Leider kommt die BürgerSolarBeratung auch nicht in die Gänge. Von den Kommunen werden wir gnadenlos ignoriert. Wir werden das wohl ohne deren Hilfe alleine durchziehen müssen.
Schade eigentlich, ich kann diese Ignoranz nicht nachvollziehen!

Das Projekt „Mein klimaschutz“ von CO2-Online ist wohl voll in Hose gegangen. Es herrscht auf deren Seite totenstille. Meine Email-Ansprechpartnerin hat das Unternehmen verlassen und so verlassen wirkt auch diese Aktion. Schade im die Gelder die dort verschwendet werden.

Mein Klimaschutz

Ladestationen Frust 28

Es gibt auch schwarze Schafe unter den Elektroautofahrern. Dies musste ich gestern Abend bzw. heute Morgen erfahren. Zwei E-Autos wurden gestern Abend vor der Ladesäule in Seeheim-Jugenheim abgestellt und geladen. Die Fahrzeuge standen heute morgen um 7:00 Uhr immer noch an der Ladesäule. Sie habe wohl das Schild nicht verstanden.

Ladesäulenregeln für Dummys

Also nochmals für Dummys: „Das Parken vor der Ladesäule ist nur für die Zeit des Aufladens der Akkus erlaubt.“ Nach dem Laden gilt das Parkverbotsschild und dann kostet es 15 bis 25 Euro ! Ihr seid ein Schande für die Elektromobilisten, absolut frech und Rücksichtslos.
Über 9 Stunden konnte dort kein anderes E-Auto laden. SCHÄMT EUCH !!!

Ladestationen Frust 27

Eine weitere Supermarktkette zieht nach und rüstet sich mit Ladesäulen für Elektroautos. Jetzt gibt es 6 Ladesäulen beim Kaufland in Pfungstadt. Dabei sind zwei Ladesäulen mit Triple Charger a 50 kW ausgestattet und 4 mit Typ2 a 22 kW.
Ich habe die „Normale Ladesäule“ heute Abend getestet und bin echt begeistert.

Ladesäulen beim Kaufland in Pfungstadt.

Ich werde jetzt öfters dort einkaufen und mein Akku auf dem Heimweg kostenlos nachladen. Bin halt mal gespannt wie oft die Ladeflächen zugeparkt sind. Ein Triple Charger war schon von einem Stinker blockiert.

Ladestationen Frust 26

Die GGEW hat wieder eine neue Ladesäule in Bickenbach auf dem Parkplatz am Bahnhof aufgebaut. Schön, dass Ihr so aktiv sein. Jedoch habt Ihr mal überlegt ob der Standort „Bahnhof“ überhaupt Sinn macht? Wenn man dort eine Ladesäule hinstellt dann geht man doch davon aus, dass ein E-Autofahrer dort sein E-Auto abstellt, auflädt und mit dem Zug weiter fährt. Dann sind doch wohl die Pendler als potentielle Kunden angedacht, oder?
Ein leerer Akku eines Renault ZOE (40 kWh-Akku) wäre dann an der 22kW-Ladesäule in 2  Stunden voll geladen. Welcher Pendler arbeitet jedoch nur 2 Stunden am Tag 🙂 Nach dem Voll-Laden sollte doch das E-Auto umgeparkt oder abgestöpselt werden damit auch noch andere Elektromobilisten laden können. Im Überigen kostet der Ladevorgang mit einer NewMotion  Ladekarte via Ladenetz 1,- Startgebühr, 48Cent/kWh und 2 Cent/Minute Parkgebühr.
So kann es auch mal schnell recht teuer werden. Besonders wenn man an einer Ladesäule lädt und der Strom für 10 Stunden ausfällt. So habe ich für 0,09 kWh über 11,23 gezahlt und das sind satte 125,- Euro/kWh. Nein kein Schreibfehler s.u.!

Ladekosten nach Stromausfall an der Ladesäule in Seeheim.

Also wenn ich nun in Auerbach, Zwingenberg oder Bickenbach an die Ladesäule fahre und mit dem Zug zur Arbeit hätte ich folgende Lade-Kosten zu zahlen:

1. Ein Euro Startgebühr
2. ca. 6 kWh a 48 Cent = 2,88 €
3. Zwei Cent/Minute bei 10:07 Stunden (6:44 bis 16:51) = 12,14 €

Macht in Summe rund 16,- Euro pro Tag und bei 220 Arbeitstagen ca. 3.500€. Wow, ein teurer Spaß.

Ladestationen Frust 25

Nein, kein Frust eher eine Freude. Beim Aldi in Seeheim gibt es jetzt eine Elektroauto-Schnell-Ladesäule. Per Zufall habe ich die Eröffnung der Ladesäule in der Tageszeitung gelesen und bin gleich mal hingefahren. Die Ladestation liegt nur wenige hundert Meter neben meinem normalen Pendler Arbeitsweg.

Aldi Schnell-Ladesäule Seeheim

Es gibt Anschlusskabel für CHAdeMO – 50 kW, CCS – 50 kW und Typ2-Stecker mit 22 kW.
Schade ist nur, dass wohl immer nur ein E-Auto parken und laden kann. Die Bedienung der Ladesäule ist sehr einfach und der Strom natürlich kostenlos. Der Strom kommt ja auch von der Sonne :-). Auch Franz Alt hat über die neuen Ladesäulen beim Discounter berichtet. Die Supermarktkette tut auch noch mehr zum Thema Energiesparen und Umweltschutz. Naja, jetzt werde ich doch auch mal öfters beim Aldi einkaufen gehen.

5 Jahre Blogseite „Der Energiesparmeister“

Am 30.07.2013 startet der Energiesparmeister mit seinem Blog zu seiner privaten Energiewende. Was ist in diesen 5 Jahren passiert?

1. Die Energieberatung habe ich vor 3 Jahren aufgegeben und auch die Energiekarawanen sind nicht mehr im Programm. Leider kommt auch das Thema BürgerSolarBeratung Bergstraße nicht in die Gänge. Es hapert leider stark an der Ignoranz der Kommunen. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, auch im Kleinen Energie zu erzeugen oder Energie zu sparen. Trotzdem gebe ich das Thema nicht auf und spare selbst jedes Jahr immer weiter mehr Energie. Auch wer Elektroauto fährt spart Energie und wir veranstalten jedes Jahr E-Auto-Ausstellungen in HP, DA und Bensheim.

2. Seit fast 5 Jahren fahre ich elektrisch mit meinem Renault Twizy und habe dabei über 59.000 km zurück gelegt. Am 23.08.2018 habe ich mir den Twizy gekauft und habe die Entscheidung bis heute nicht bereut. Die fast 60tkm habe ich zu 85 Prozent Zuhause geladen und dabei etwa 4.500 kWh verbraucht. Die restlichen 15 % lade ich unterwegs an öffentlichen Ladesäulen zwischen Lorsch und Darmstadt. Ein Meilenstein war die Begegnung mit dem Waverly am Bodensee.

3. Aus den Erfahrungen beim Laden an öffentlichen Ladesäulen ist die Blog-Reihe Ladestationen Frust entstanden. Es sind in diese 5 Jahren zwar viel mehr Ladesäulen aufgebaut worden, jedoch hat sich am Zuparken der Säulen nichts geändert. Sie sind weiterhin immer wieder durch Verbrenner blockiert. Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden reagieren auf meine Meldungen leider nicht. Das Thema wird dort gnadenlos ignoriert. Des Weiteren haben sich die Zahlungsmöglichkeiten an den Ladesäulen nicht wirklich verbessert. Im Gegenteil Mittlerweile ist es für mich zu teuer geworden, an Ladesäulen des regionalen Energieversorgers zu laden. Nur in DA ist das Laden an den öffentlichen Ladesäule noch erschwinglich und wird verbrauchsgerecht abgerechnet. Dabei ist es natürlich lobenswert, dass man zumindest mit einem Lade-Chip bei beiden Energieversorgern laden kann. Es gibt mittlerweile mehr als 64 Ladepunkte im Kreis-Bergstraße.

4. Großes Thema ist seit Jahresbeginn das LandesTicket für die Deutsche Bahn. Ab und zu fahre ich mal mit der Bahn, wenn nicht gerade Zugverspätungen vorliegen oder so wie heute der Zug komplett ausfällt. Die DB hat massive Probleme mit der Verfügbarkeit ihrer Regional-Express Doppelstockwagen. Sehr oft sind die Klimaanlagen defekt und die Wagen können nicht eingesetzt werden. Im übrigen ist E-Auto fahren ökologischer als Bahnfahren.

5. Über viele weiter Themen werde ich noch ausführlich berichten. z.B. die Beschattung meines Wintergartens mit Solarmodulen und dem Speichern der Energie in gebrauchten Lithiumzellen.
Das selbstgebaute Smart Home läuft super und wird immer weiter ausgebaut. Das beste kommt zum Schluss: Der Energiesparmeister ist jetzt auch Klimabotschafter!

Tobias Bucher ist Klimabotschafter

Hier der Link zu „Mein Klimaschutz“ von Co2Online.