Trend zur Eigenstromoptimierung

Seit meinem letzten Blogeintrag vor der Corona Zeit ist viel geschehen. Ich habe mittlerweile eine PV-Anlagen-Erweiterung bekommen und verfüge seit April 2020 über 5 x 320 Watt = 1600 Watt zusätzlichen Solarstrom. Diese Solarenergie wird nicht eingespeist sondern direkt in meinen Lithiumakkus (5kWh VW e-up Akku in second Live) gespeichert. Dadurch bin ich aktuell – bei sonnigen Tagen – in der Lage meinen Stromverbrauch auf unter einer 1 kWh herunter zu fahren. Dies war nur möglich, weil der örtliche Energieversorger den alten Ferraris-Stromzähler gegen einen digitalen Zähler ausgetauscht hat. Jetzt bin ich in der Lage meinen Lastgang im Sekundentakt auszulesen. Der Raspberry steuert dann einen Wechselrichter genau auf meinen Lastgang aus. Somit bleiben nur noch die Lastspitzen vom Herd, Wasserkocher, Spül- und Waschmaschine übrig.

Lastgang mit Lastspitzen

Zwischenzeitlich hatte ich auch noch ein Balkonmodul mit Direkteinspeisung am Laufen. Jedoch ging die Hälfte des Stroms ohne Vergütung ins Netz. Ich sehe es aber nicht ein den Strom zu verschenken und habe deshalb alle Modulwechselrichter deaktiviert. Es wird wohl daraufhin hinauslaufen die Batteriekapazität noch zu erweitern und den gesamten Solarstrom dort zu speichern.
Der Trend geht zur Eigenstromoptimierung!
Jedoch werde ich die Lastspitzen mit Spül- und Waschmaschine so schnell nicht abfangen können. Dies wird wohl erst durch einen Warmwasseranschluß an den Geräten möglich sein.

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