Ladefrust 38: Laden nur bei Energieversorgern sicher

Am 3. und 4. November 2022 war ich auf einem Workshop in Schmitten im Taunus. Ich fuhr früh los und konnte als erster an der Ladesäule am Rathaus in Schmitten laden. Ich hatte auch keine Problem mit der Maingau-Ladekarte zu laden:

Twingo an der LS Rathaus Schmitten

Als ich am Freitag wieder nach Haus fuhr wollte ich beim Rewe einkaufen und laden. Leider akzeptierte die Ladesäule meine Ladekarten nicht. Schade, also fuhr ich weiter zur LS vom Aldi nebenan. Dort wurde zwar meine Ladekarte akzeptiert aber der AC-Shutter ging nicht auf. Nach mehreren Versuchen stellte ich fest, dass der Shutter defekt ist und ein Entrigelungskontakt abgebrochen war.
Tja, liebe Discounter so wird das nix mit Eurer Elektromobilität. Dort kaufe ich auch erstmal nicht mehr ein. Da sind mir doch die einfachen 22kW-LS der GGEW lieber. Dort funktioniert auch jeder Zeit das Laden mit allen Ladekarten.

Ladefrust 37: Fehlende Parkflächen Markierungen

Gestern Abend war ich zu einer Sitzung bei der Stadt Bensheim. Vor dem Rathaus gibt es eine Ladesäule für E-Autos. Da passt der Spruch „Der Schuster hat die schlechtesten Leisten“ d. h. die Stadt hat vor der eigenen Tür die schlechteste Ladesäule weil die Parkfläche schon seit fast 10 Jahren nicht richtig markiert ist und viele wie wild darauf geparkt wird. Abgesehen davon das der weiße PKW schon voll war (Ladeanzeige stand auf grün).

Ladesäule Rathaus Bensheim

Ich konnte mich gerade noch so zwischen die E-Autos zwängen und laden. Hier sollte man unbedingt nachbessern. Ebenso war ich Mitte letzter Woche an der LS in Bensheim-Fehlheim. Hier zeigte der linke Ladepunkt einen Fehler und leuchte rot. Die Ladesäule in Jugenheim am Schwimmbad hat schon seit Monaten schwarz übermalte LED-Anzeigen.

Ladefrust 36: Fehlende Ladesäulen

Gestern hatte ich einen anstregenden Tag und wollte Nachmittags noch von Darmstadt nach Lindenfels fahren. O.k. dachte ich: Nimmt Dir Zeit und lade zwischendrin dein E-Auto. Eventuell kannst Du sogar die Ladezeit mit Einkaufen in einem Supermarkt überbrücken. Die Strecke bin ich schonmal vor Jahren mal mit meinem ersten E-Auto dem Twizy gefahren und ich habe im Modautal geladen und eingekauft. Tja, leider war die Ladesäule belegt. Es war auch nicht erkennbar wie lange der Platz an der Ladesäule noch belegt ist. Außerdem fing es an zu regnen. Somit entschloss ich mich zur Weiterfahrt nach Lindenfels. Als ich durch Brandau fuhr zeigte mein Navi eine Ladesäule an der Sporthalle am Römerberg. Ja, da mache ich jetzt kurze Pause und esse beim Bäcker ein Stück Kuchen. Die Apfelwein-Torte war lecker und der Twingo zu 80% geladen. Weiter ging es nach Lindenfels. Leider kam ich dann in Gadernheim in eine doppelte Baustelle mit Straßensperrung was mich mind. 1/2 h kostet. Zurück fuhr ich dann über Fürth und Heppenheim.

Fehlende Ladesäulen, Modautal, Brandau und Lindenfels

Heute überprüfte ich dann in meinen Ladesäule-Apps warum mir die LS in Brandau nicht angezeigt wurde. In Google ist sie aufgeführt aber leider nicht in Goingelectric. So habe ich sie dort zum Eintrag angemeldet. Witzigerweise kann man ja in Google-Maps seine Route planen und sich als Option die vorhanden Ladesäulen anzeigen lassen. Tja, die LS in Modautal und Brandau sind zwar in der Karte eingezeichnet aber in der Mehr-Auswahl-Option „Ladestationen für E-…“ fehlen diese dann. Auweija, auch Google versagt hier auf ganzer Linie. Bei einigen Apps fehlte sogar die lange Zeit existierende LS im Modautal. Ich finde es schon irgendwie seltsam und erschreckend wie unterschiedlich hier die Datenlage ist und dass man immer noch 3 – 4 Apps braucht um unterwegs die Ladesäulen zu finden. Das muss sich unbedingt ändern.

e-Scooter in Darmstadt

Heute hatte ich einen anstregenden Tag und musste viel durch DA laufen. Da wäre es doch sinnvoll gewesen einen der vielen – am Strassenrand stehenden – e-Scooter zu mieten. Doch wie hoch ist der Preis? Lohnt es sich für kurze Strecken den Scooter zu mieten? Zuerst einmal wäre für mich als Technik-Oldtimer wichtig gewesen zu wissen wie viel das kostet. Leider ist keiner der 4 großen e-Scooter Verleiher in DA in der Lage auf deren Webseite einen Preis zu nennen. Des Weiteren bietet keiner von denen Online ein Karte mit den Standort der e-Scooter an. Somit müsste ich mindestens alle 4 Apps installieren um eine Übersicht über die Mietkosten zu erhalten. Das ist für mich schon ein K.O. Kriterium. Am Anfang des e-Scooter booms in DA hatte ich mal eine App und testet die Verfügbarkeit. Die war leider mangelhaft und oft funktionierte das Freischalten des Scooters nicht da man unmittelbar in 2 m Umkreis um Scooter stehen muss. Leider passte das oft nicht obwohl ich direkt an dem Ding stand. Der Preis von 1,-€ fürs aktivieren und 0,15€/Min. finde ich sehr, sehr teuer. Da hat man schnell 3,- bis 5,- € an der Backe. Offensichtlich gibt es in DA auch keine preiswerteren Anbieter. Na dann gehen ich doch weiterhin lieber zu Fuss.

Chaos Deutsche Bahn

Heute wäre ich wohl lieber im Bett geblieben aber dann hätte ich ja das Chaos Deutsch Bahn verpasst. Normalerweise gehe ich – wenn ich mal mit der Bahn fahre – um 6:10 Uhr aus dem Haus und laufe die 900m bis zum Bahnhof in Lorsch. Am heutigen Morgen schaute ich aus weiser Voraussicht mal auf die Bahn-App. Ups, was steht da. Wegen Personalmangel fällt der Zug aus. Super, toll, als wenn die Bahn das riecht dass ich heute mal wieder mit denen Fahren will. Achja, um 6:12 geht der Bus 640 von Lorsch nach Bensheim. Also schneller Rasieren und Zähneputzen und ab zum Bahnhof. Um 6:25 Uhr war ich auf dem Bahnsteig im Bensheimer Bahnhof.

Totales Chaos DB

Oh auf Gleis 1 fähr um 6:47 der verspätet ICE nach Bregenz! Was ist mit dem RE um 6:40 Uhr von Bensheim nach DA? Achja, der tuckert mit 28 Minuten Verspätung hinterher. Nett, aus Erfahrung bleibt es dabei nicht, also andere Route suchen, sagte ich mir. Um 6:44 fährt der Bus 670 von Bensheim nach Alsbach-Hähnlein zu S6-Straßenbahn. Besser im warmen Bus sitzen als am kalten Bahnsteig stehen. Der Bus fuhr pünktlich ab und ich kam auch pünktlich in Alsbach an. Der Bus hält dort direkt an Bahnsteig der S8. Ups, S8 und nicht S6. Mist, die S8 ist die Bummel-S-Bahn. 26 Haltestellen bis nach DA. Geil, so eine Straßenbahn-Rundfahrt entlang der Bergstrasse mit 40 Minuten und 26 Haltestellen. So ich bin um 6:00 Uhr losgedackelt und war um 7:50 Uhr im Büro. Danke DB für 110 Minuten an der landschaftlich schönen Bergstrasse.

Der letzte Führerscheinneuling ist bereits geboren.

So lautete der Titel des Vortrags von Mario Herger zum Thema Autonomes Fahren in der Zukunft bei E-Auto-Stammtisch in LU. Der Vortrag beschrieb den Wandel der Mobilität von der Pferdekutsche bis zum selbstfahrenden Auto in der Zukunft.
Wobei die Zukunft, nach seiner Prognose, nicht mehr weit ist, denn im Jahr 2030 bis 2035 wird es nur noch autonom fahrende E-Autos geben und ggf. schon ein Verbot für Selbstfahrer! Das wäre für mich o.k. denn mit 70 Jahren möchte ich selbst kein Auto mehr fahren. Das wäre dann sehr praktisch, einfach per Smartphone-App ein E-Auto rufen, dass mich direkt an der Haustür abholt und dann irgendwo zu einem Termin fährt.
Von den zur Zeit zugelassenen 48 Mil. PKWs müssten dann nur noch 5 bis 10 % angemeldet sein. Die sind dann nicht mehr im privatem Besitz sondern fahren als autonome E-Taxis für große IT-Startups. In Silicon Valley fahren schon fast 100 Firmen mit Ihren ersten Testfahrzeugen herum. Weltweit gäbe es schon 5 Unternehmen die mit spezieller Zulassung autonome Taxis betreiben und Personen transportieren dürfen. Der Preis für solch eine Taxifahrt wird nur noch 1/10 der heutigen Taxifahrt kosten. Frage: Wer fährt dann noch mit Bus und Bahn? Ist der ÖPNV dann pleite und verschwindet? Die wenigen Autos die dann fast rund um die Uhr Personen transportieren werden dann automatisch irgendwo versteckt geparkt und aufgeladen. Kein Mensch wird noch privat ein Auto besitzen und somit auch keine Führerschein mehr brauchen. Daher sein Buchtitel „Der letzte Führerscheinneuling ist bereits geboren.
Was passiert aber wenn ein autonom fahrendes E-Auto mal streikt, also der KI-Proessor nicht weiter weiß? Dann loggt sich ein Servicetechniker ferngesteuert ein und prüft das Problem. Ggf. fährt der Techniker das Auto ferngesteuert um ein Hinternis herum bis die KI wieder selber fahren kann. Das überqueren von Kreuzungen geht dann ohne Ampel. Die E-Autos kreuzen sich zwischen den Lücken der Autos. Auweija, da mache ich die Augen zu und bete, dass es nicht rumst. Da die Fahrzeuge sich dann auch gegenseitig „sehen“ und Abstände und Geschwindigkeiten berechnen können sind Ampeln und Schilder überflüssig. Da wird eine ganze Industrie pleite gehen. Achja, Tankstellen für Benzin und Diesel braucht dann auch keiner mehr. Wann waren Sie – Fragen an die E-Autofahrer im Saal – das letzte Mal an einer Tankstelle. Ich war vor drei Tagen dort um ein Paket abzuholen! Ja, den Tankstellen schwimmen die Felle davon. Kann man sich eine ehm. Tankstelle mit Chips, Zigaretten und Paketdienstleistungen am Leben erhalten? Wohl eher nicht. Ähm, die deutschen Autobauer haben damit
wohl auch ein Problem denn die Startups in Silicon Valley sind keine großen Autohäuser sondern Ableger von IT-Firmen wie z.B. Waymo von Google.
Auf einem Bild der 5th Avenue in New York des 1900 Jahrhunderts waren sehr viele Pferdekutschen und nur ein neues Auto mit Verbrennungsmotor zu sehen. Nur 13 Jahre später also 1913 sah man auf der 5th Avenue fast nur noch Verbrenner und ganz, ganz wenige Kutschen. Also in 1 bis 2 Jahrzenten kann sich die Technik extrem wandeln. Damals gab es Kutschenbauer und Pferdezüchter, danach nur noch Maschinenbauer und Elektriker. Welchen Berufszweig wird es wohl bei den autonomen Fahrzeugen hauptsächlich geben? IT-Techniker, Programmierer und Mechatroniker.
Die deutschen Autobauer hinken hinterher. Das beste Startup schaft heute schon über 50.000 km bevor ein Servicetechniker in die autonome KI-Steuerung eingreifen muss. 9006 km zeigt die Tabelle bei Wikipedia. Da sind aber auch die Eingriffe des begleitenden Testfahrers dabei der aus Angst ans Lenkrad fasste. Bei den Deutschen muss der Techniker alle 25 km in die Steuerung eingreifen. Laut seiner Prognose werden BMW, VW, Audi usw… die Instustrielle Revolution nicht schaffen und verschwinden. Die Fa. Bosch z.B. wird überleben da Sie auch testet und Steuerungssysteme entwickelt.

Die Zukunft wird spannen 🙂

Erdüberlastungstag

Heute, am 4. Mai 2022, ist der Erdüberlastungstag für Deutschland! Und was muss ich in der Tageszeitung lesen? Die Deutschen sind kaum bereit zum Sparen. Trotz Krieg in der Ukraine will keiner mehr Energie sparen, wow ich bin geschockt!

Vor fast 15 Jahren habe ich bei CO2online und ZDF-Umwelt meine Bewerbung zum Energiesparmeister abgegeben. Damals war das, so wie heute, mein Thema. In den 15 Jahren hat sicht nichts geändert, nein es ist sogar noch schlimmer geworden. Damals dachte ich wir könnten mit unserer Fachwerkhaus-Sanierung zum Vorbild werden und viele Menschen anregen ebenfalls Energie ohne Nachteile einzusparen.


Aber die Trägkeit und Ignoranz der Menschen ist schlimmer als der Corona Virus. Wir sind Weltmeister im Wegschauen und Vergessen. So sind nun auch all meine Titel, Preise und Auszeichnungen im WWW verschwunden und gelöscht. Schade, der Virus befällt das Internet ebenso wie namhafte Institute (CO2online, DENA, BMWK, ….) und auch die Bundesregierung.

Stromlos und Autark

Da meine Frau ein paar Tage in Kur war konnte ich einiges an unserem Energiesparhaus testen. Als erstes wollte ich wissen wie stark unser gedämmtes Fachwerkhaus ohne Heizung auskühlt. Da dies ein relativ warmer März war, kühlte das Haus nur ca. 2°C in der Nacht aus. Somit konnte ich ohne Mühe am nächsten Tag mit dem Kachelofen nachheizen. Das schaffte ich dann auch locker die nächsten 7 Tage.

Am Sonntag den 27.03.2022 um 19:00 Uhr war es dann soweit, alle wichtige Geräte (Telefon Router usw.) waren auf den Inselwechselrichter umgesteckt und somit auf Solarstrom geschaltet. So ging ich in den Keller und schraubte die Hauptsicherungen herraus. Ups, ich hätte eine Taschenlampe mitnehmen sollen und so stolperter ich im Dunklen aus dem Keller. Kaum im Haus ging der erst Griff zum Lichtschalter. Fehlanzeige kein Strom! Alles logischer Weise dunkel. Das passierte mir x-Mal und ich grinste jedes mal über den so automatisierten Griff zum Lichtschalter. Ich hatte ja, Gott sei dank, schon vor Jahren das Licht im Wohnzimmer auf 12Volt LED mit Zugschalter umgebaut. Somit hatte ich zumindest dort Licht. Tja, das war dann auch die nächsten 1,5 Tag mein Problem! Kein Licht auf dem WC und in der Küche. Im Arbeitszimmer lief idealer Weise schon alles seit vielen Jahren auf Gleichstrom mit 12Volt. Mein Raspberry als Datenlogger an der Lithium-Solarbatterie war aus, ja natürlich der hat ein 230V-USB-Netzeil. Also den auch noch umstecken zum 2,5kW-Insel-Wechselrichter.

Lastgang ohne Stromverbrauch


Jetzt ging die Sucherei los! Was geht noch alles nicht. Achja, WC-Spülung läuft über ein Hauswasserwerk mit Regenwasser. Oh, die thermische Solaranlage ist fest am Stromnetz angeschlossen. Also, Verteilerdose aufgemacht und Schukostecker dran.
Am 28.03.2022 hatte ich mittags Hunger und wollte mir Bratwürste machen. Tja, wie ohne Strom. Ich habe kein Grill und keine Grillkohle! Also musste der alte Holzboiler mit der alten Bratpfanne als Grill herhalten. Abends wollte ich mir die letzte Bratwurst in der Mikrowell erwärmen. Tja, woher den Strom nehmen. Eins-Zwei Verlängerungskabel und die Mikrowelle brutzelte mit 1.350W Solarstrom meine kalte Wurst warm. Am Morgen des 29.03.2022 musste ich das Experiment beenden, da meine Frau aus der Kur zurück kommen wollte. Strom an, Heizung an und der Luxus mit Netz-Stromversorgung zu leben wird wieder zur alten Gewohnheit.

Ladestationen Frust 35

Ich habe vor ein paar Tagen den ehem. Redakteur vom Echo in einem Kaffee getroffen und er fragte mich nach einem Interview zur Elektromobilität. Zwei Tage später rief er mich Abends an und interviewte mich am Telefon zu meinen 8,5 Jahre Erfahrung zu meiner Elektromobilität und Ladeinfrastruktur. Daraus ist beiliegender Zeitungsartikel im Echo entstanden. Es ist ein sehr guter Artikel der meine Erfahrungen wiederspiegelt.

Ja, er ist leider teilweise sehr negativ was aber nicht heißen will, dass Elektromobilität nicht möglich ist. Wenn man zur Zeit ein eigenes Haus mit Wallbox hat ist alles o.k. und super. E-Auto fahren macht spaß und ist sehr sehr günstig. Anders sieht es aus wenn man in Miete wohnt und sein E-Auto irgendwo öffentlich aufladen muss. Dann sind die Strompreise sehr chaotisch und teuer. Hier müsste unsere Regierung endlich mal eingreifen und die Preise steuern.
Schlimm finde ich es wenn dann SPD-Politiker einen Leserbrief schreiben und alles gut finden weil sie ja einen Audi e-tron fahren und überall per HPC und preisgüstiger Audi-Ladekarte schnellladen können. Das hat nichts mit der allgemeinen Bevölkerung zu tun. Privilligierte haben es immer besser und leichter. Und gerade als Politiker sollten sie dafür etwas tun, dass andere auch davon etwas haben.
Gestern Abend gab es hierzu auch einen Bericht auf ARD-alpha: „Laden statt Tanken„. Man muss sich schon etwas umstellen und kann nicht wie beim Verbrenner erwarten nur einmal in der Woche „tanken“ zu müssen. Wir sind in der Richtung total verwöhnt und müssen schon mal einen Schritt zurück treten wenn wir etwas für den Klimawandel tun wollen.

Jahresrückblick 2021

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und Ruck Zuck ist das neue E-Auto ein Jahr alt und hat schon über 10.000 km auf dem Buckel. Das Laden des Twingos E-Autos hat sich auch massiv verändert. Mit dem kleinen Twizy konnte ich immer an jeder Schukosteckdose laden. Der Twingo wird jetzt fast nur noch an der eigenen 11kW-Wallbox geladen. Leider musste ich die Wallbox als mobile Wallbox mir CEE-Stecker aufbauen. Grund hierfür sind die bescheuerten Vorschriften der Energieversorger bzw. Netzbetreiber. Danach müsste der Elektro-Schaltschrank auf die neuste VDE-AR-N 4100: 2019-04 „Bereit für die Energiewende“ umgebaut werden. Damit müsste ich den Elektroschrank komplett für 2.000 € erneuern. Bei 600 € für die Wallbox und 900 € KfW-Förderung hätte ich Mehrkosten von 2.000 + 600 – 900 = 1.700 €. Das ist definitiv zu viel Geld und absolut unverhältnissmäßig. Ich bin wirklich für die Energiewende aber das ist zu viel des Guten. Haben die Politiker in Berlin überhaupt daran gedacht wer das bezahlen soll! Die 900 € von der KfW sind dabei ein echter Witz.

Der gleichen Punkt trifft mich 2025 wenn meine PV-Anlage aus der EEG-Förderung fällt. Ich könnte dann die PV-Anlage auf Eigenverbrauch umbauen lassen. Gleiches Problem VDE-AR-N 4100 !!! So ein Mist! Ich werde wohl die PV-Anlage abmelden und den Strom in einer Batterieanlage speichern. Den Strom werde ich dann im Inselbetrieb selbst verbrauchen und nix mehr einspeisen!

Im Augenblick spielen die Preis an den Ladesäulen total verrückt. Wenn man nicht aufpasst zahlt man mit der falschen Ladekarte ganz schnell das doppelte für eine Akkuladung! Mit Freshmile zahlt man 3,06€ für 14kWh. Bei der Entega sind es 5,06€ und bei Maingau 6,19€. Wie kann und darf das sein? Hallo liebe Politik in Berlin, könntet Ihr das mal checken?